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Was sind eigentlich Hygienefachkräfte?

 

Hygienefachkräfte, kurz HFK`s genannt, sind Menschen, die Krankenhäuser, Kliniken, Arztpraxen, Alten- und Pflegeheime sowie andere med. Einrichtungen in Fragen der Infektionsverhütung beraten dürfen. Ihre spezielle Aus- und Weiterbildung befähigt sie dazu, diese Tätigkeit auszuüben. HFK ist eine geschützte Berufsbezeichnung. Nur wer über die entsprechenden Ausbildungnachweise verfügt, darf sich HFK nennen.

Welche Voraussetzungen braucht man, um Hygienefachkraft werden zu können?

 

Grundsätzlich dauert eine Aus und Weiterbildung zur HFK ,7 Jahre. 3 Jahre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege mit Examen, 2 Jahre Berufserfahrung, wenn möglich in sog. Funktionsbereichen, wie der Intensivstation, in Operationsabteilungen oder aber der Dialyse. Danach wird eine 2 jährige Fachweiterbildung mit Abschlußprüfung durchgeführt.

 

Erst dann darf die Weiterbildungsbezeichnung Hygienefachkraft getragen werden.

 

 Was sind eigentlich Hygieneberater / Hygienefachmänner -/frauen

 

Hygieneberater / Hygienefachmänner /-frauen -diese Bezeichnungen sind nicht geschützt. D.h. jeder, der schon mal einen Kursus in Hygiene besucht hat, kann sich Hygieneberater nennen. Er oder Sie muss also über keinerlei Erfahrung oder Ausbildung in einem med. Beruf verfügen, muss weder etwas von Mikrobiologie, Infektiologie, Krankenhaushygiene, Anatomie/Physiologie kennen, noch muss er / sie wissen, was ZSVA, KRINKO,RKI oder ähnliches bedeutet.

 

Da sich somit fast jeder Hygieneberater nennen darf, stellt sich eine große Gefahr in den Raum

 

- Halbwissen!  Über multiresistente Keime und wie damit umzugehen ist und wie mit Patienten, die mit diesen Bakterien kolonisiert oder infiziert sind, behandelt werden müssen. Sogar die Gefährlichkeit dieser Erreger wird maßlos, da nur Halbwissen vorhanden ist, überbewertet.

 

Das führt dazu, daß z.B. dazu geraten wird, einem infizierten Patienten nur noch vermummt, mit Maske, Handschuhen, Kittel, Haube und Überschuhen entgegenzutreten und sie zu isolieren, also weg zu sperren. Unabhängig davon, dass es sich dabei um einen Eingriff in die persönliche Freiheit des Menschen handelt, wird völlig undifferenziert gehandelt.

 

 

Das erleben wir leider häufig, wenn sog. Hygienefachmänner/- frauen ihr Unwesen treiben.  Was sie häufig hinterlassen ist Angst und Unsicherheit bei den Betreuenden. Gesetzte, KRINKO und RKI – Richtlinien, Leitlinien auswendig zu können, ist nicht die Kunst. Die Erfahrung und Kenntnis von Arbeitsabläufen und die daraus resultierende Fähigkeit, Risiken einschätzen zu können und praktikable Lösungen anzubieten, ist die Kür.

 

 

Daher sollten Sie immer Auskünfte über die Hygieneberatung einholen, bevor Sie jemanden engagieren!

 

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