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Maßnahmen beim Personal:

  • Händedesinfektion bei  allen  infektionsgefährdenden  Tätigkeiten.  Die Desinfektionsmittel müssen  auf die Wirksamkeit gegen Noro-Viren getestet sein. Während der Einwirkzeit müssen die Hände feucht gehalten werden.
  • Einmalhandschuhe, wenn Kontakt mit infektiösem Material möglich.
  • Schutzkittel, wenn Kontamination der Arbeitskleidung möglich.
  • Das Tragen eines Mund- Nasenschutzes ist bei den erkrankten Patienten dringend erforderlich.

Maßnahmen beim Patienten:

  • Händehygiene (Patienten aufklären).
  • Einzelzimmer oder Kohortenisolierung, bei ausgeprägten Epidemien dringend erforderlich.
  • Erkrankte Patienten sollten möglichst nicht auf Stationen verlegt werden, auf denen noch keine Gastroenteritisfälle bekannt sind.
  • Eigene Toilette oder Nachtstuhl.
  • Mit infektiösem Material kontaminierte Wäsche, Stecklaken sowie Handtücher und Waschlappen nach Gebrauch im Analbereich zur sog. infektiösen Wäsche geben.
  • Mit infektiösem Material kontaminierter Abfall, sowie alle bei der Pflege des Analbereiches verwendeten Materialien zum sog. infektiösen Abfall geben.
  • Laufende Desinfektion der patientennahen Flächen mit einem geeigneten Flächendesinfektionsmittel (Herstellerangaben beachten). Absprache mit der Hygienefachkraft.
  • Aufhebung der Maßnahmen 48 Std. nach Ende der Symptome. Die Durchführung der Händedesinfektion sollte dann noch 2 Wochen sorgfältig durchgeführt werden.

Weitere Maßnahmen:

  • Bei Epidemien sollen mindestens 5 Stuhlproben von typisch Erkrankten eingesendet werden. Kommen als Ursache kontaminiertes Essen oder Getränke in Frage müssen umgehend Maßnahmen eingeleitet werden, um das Wirken dieser Quelle auszuschalten.
  • Erkranktes Personal sollte von der Tätigkeit am Patienten ausgeschlossen werden und nach dem Abklingen der Symptomatik noch mindestens 2 Tage nicht am Patienten arbeiten.
  • Die Sanitärbereiche wie Toiletten sollten in der akuten Ausbruchsphase mehrmals täglich desinfizierend gereinigt werden.

Meldepflicht

  • Eine ärztliche Meldepflicht an das zuständige Gesundheitsamt besteht nach § 6 Infektionsschutzgesetzt (siehe auch Merkblatt Meldung nach IfSG).
  1. Es werden nur Patienten eingetragen, bei denen die Vermutung besteht, dass die Symptomatiken im Krankenhaus erworben wurden, egal ob ein Noro Befund vorliegt oder nicht.
  2. Weitere Patienten, die von außen aufgenommen werden, werden nicht mehr in der Liste eingetragen, da es sich nicht um eine nosokomiale Infektionen handelt.
  3. Die Meldebögen sind im Intranet zu finden. Es ist wichtig, dass der Beginn der Erkrankung dokumentiert ist.

Der Meldebogen soll bei Neuerkrankungen täglich und in aktualisierter Form dem Gesundheitsamt gefaxt werden.

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